Studie Fabrik Rödelheim

Briefing

„Wir haben ein Loft-Areal gekauft, eine ehemalige Schuhmaschinen-Fabrik. Die Lage ist gut, wir sehen hier eine besondere Marktchance, da Loft-Büros gerade sehr en vogue sind. Im rückwärtigen Areal gibt es allerdings ein paar Schuppen, die nicht renovierungsfähig sind. Hier möchten wir gerne einen neues Bürohaus bauen. Aber das Problem ist: Wir möchten den nostalgischen Fabrik-Charme auf keinen Fall beeinträchtigen. Das neue Gebäude muss diese besondere Atmosphäre erhalten. Machen Sie uns einen Vorschlag.“

Lösung

Unsere Planung greift den Zwiespalt zwischen alter Fabrik und neuem Bauen in sich auf. Die typische symmetrisch gerasterte Lochfassade einer Fabrik wurde aufgegriffen und in zwei tragenden Gebäudeflügeln fast mimetisch bis hin zu den Industrieklinkern umgesetzt. Auf den beiden Gebäudeflügeln lastet dann ein transparenter „Querbalken“ mit einer modernen Fassade. Als wir das Modell und die Zeichnungen dem Auftraggeber präsentierten, stießen wir auf große Begeisterung. Der Auftraggeber schloss sofort in Erwägung, das oberste Geschoss selbst zu nutzen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde der Bau aber schließlich zurückgestellt.

Projektdaten

Projektadresse

Büro-Fabrik Rödelheim
Westerbachstr. 73
Frankfurt am Main

Studie

2000

Auftraggeber

Deutsche Real Estate

Entwurf

Manfred Wenzel, Stefan Burger